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Keine regulatorische Verschnaufpause

Die Verschiebung der MiFID-II-Einführung um ein Jahr auf Anfang 2018 ist sicherlich eine der grössten Veränderungen bei den Compliance Themen. Eine Verschiebung, welche aufgrund der noch nicht vollständig ausformulierten Anforderungen und dem Stand der Umsetzungsprojekte dringend notwendig war.

Von einer Verschnaufpause kann aber nicht die Rede sein, denn aktuell gibt es grob drei Arten von Compliance Anforderungen.

  1. Bereits teilweise eingeführte Themen, welche aber laufend verschärft warden (beispielsweise FATCA).
  2. Themen, welche schon länger auf dem Radar waren und jetzt «spruchreif» sind und dieses Jahr (z. B. Finanzmarktinfrastrukturgesetz) oder nächstes Jahr (z. B. Automatischer Informationsaustausch) umgesetzt sein müssen.
  3. Neue Themen, welche sich am Horizont abzeichnen (z. B. Instant Payment, Basel IV).

Diese stetigen Veränderungen der Compliance-Landschaft müssen entsprechend reflektiert und unternehmensintern kommuniziert werden:

«Ein laufend aktualisierter Compliance-Radar ist da die Vorbedingung für die Früherkennung von potentiell relevanten Themen und ermöglicht so erst ein effizientes Compliance-Management.»

Dieses treffende Zitat stammt vom Head Compliance Management einer namhaften Privatbank. In diesem Sinne präsentiert Parexa auch in
dieser Ausgabe einen aktuellen Compliance-Radar mit den wichtigsten Veränderungen zur letzten Ausgabe.

*Auswirkungen: Subjektiv Einschätzung für eine Privatbank mit primären Fokus auf das Schweizer Onshore-Geschäft
«Ergebnisorientierte Beratung vereint intellektuelle Fähigkeiten mit harter Arbeit – Parexa steht dafür ein!» Adrian Christoffel – Executive Director